
Soziale Revolution, Feminismus und antifaschistischer Kampf
Veranstaltungsreihe, Filme und Ausstellung
vom 30. Oktober bis 15. November in Bremen
Spedition (Kunst-und Kulturverein e.V.), Beim Handelsmuseum 9, 28195 Bremen
Faschistische Generäle putschten im Juli 1936 gegen die liberale republikanische Regierung in Spanien.
Doch die seit Jahrhunderten unterdrückte Bevölkerung schlug die Militärs spontan zurück und organisierte die kollektive antifaschistische Abwehr. Innerhalb von Tagen wurden Milizen gegen die faschistischen Armeen aufgebaut und in Marsch gesetzt. Dabei erlebten die Menschen intensiv die ihnen eigene, gemeinsame Kraft. So, dass der revolutionäre Impuls der Anarcho-Syndikalist:innen und undogmatischen Linken begeisterte Aufnahme fand.
Die gut und breit organisierte anarchistische Gewerkschaftsbewegung mit der sozialpolitisch bewussten Bevölkerung stürzten in Stadt und Land die bürgerlich-kapitalistsche (Un-)Ordnung. Sie brachen die Vormachtstellung der Kirche, kollektivierten Betriebe und Ländereien und schafften überall bessere Verhältnisse – die egalitäre und libertäre Soziale Revolution. Und nicht wenige stellten die tradierten, patriarchalen Geschlechter- und Unterdrückungsverhältnisse auf den Prüfstein.
Zur Erinnerung an diese bedeutenden Ereignisse und die diversen Kämpfe veranstalten wir eine Reihe politischer Vorträge und Diskussionen, eine Ausstellung und eine Filmreihe.
Dabei werden besonders die Soziale Revolution, die feministische Organisierung und die antifaschistische Gegenwehr der spanischen Bevölkerung behandelt und vorgestellt. Diese Schwerpunkte haben wir wegen ihrer für uns heute Beispiel gebenden Bedeutung ausgewählt.
Die gezeigte Ausstellung wurde 2016 von der telegraph-Redaktion und dem Haus der Demokratie in Berlin zusammengestellt.
Der Einleitungstext zur Ausstellung fasst die Ereignisse gut zusammen:
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